EU-Gesetzgebung

Vielleicht haben Sie schon davon gehört, aber nur allzu oft kennen Autobesitzer die EU Gesetzgebung (EU nr. 461/210) auf dem freien automotiven Aftermarket nicht. 


Kurz gefasst ist in dieser EU Gesetzgebung der freie Wettbewerb garantiert, der den Handel mit Autoreserveteilen und die Instandhaltung/Reparatur von Fahrzeugen mit mehr als drei Rädern deckt (d.h. Personenkraftfahrzeuge, Lieferwagen, und Lastkraftwagen). Die Gesetzgebung regelt unter anderem, was die Automobilhersteller in Bezug auf die Wettbewerbsvorschriften der EU tun und lassen müssen und sichert somit Ihre Interessen als Autobesitzer bestmöglich.

Der Reparaturmarkt für Fahrzeuge ist in den autorisierten (der Automobilhersteller) und den freien Aftermarket eingeteilt. Für Sie als Autobesitzer ist es wichtig, zu wissen:
Die Automobilhersteller dürfen ihre Garantiegewährleistung nicht davon abhängig machen, dass Reparaturen und Service in ihren autorisierten Markenwerkstätten oder unter Verwendung ihrer eigenen Reserveteilsmarken durchgeführt werden.

Diesem neuen Regelsatz zufolge hat jeder Autobesitzer das Recht, nach eigenem Ermessen eine Werkstatt für jegliche Arbeiten, die nicht unter Garantieansprüche fallen, auszuwählen – und das sowohl während der gesetzmässigen wie auch einer eventuell verlängerten Garantiefrist. 

Der Verbraucher ist bei einer freien Wahl nicht schlechter gestellt. Jeder, der ein Gewerbe betreibt, trägt eine Verantwortung für seine Produkte und Werkstätten können zur Verantwortung gezogen werden, sollte es aufgrund von unachtsam ausgeführter Arbeit oder der Verwendung defekter Reserveteile zu einem Schaden am Fahrzeug gekommen sein.